Wie können wir Menschlichkeit zurück bringen?
20.03.2021 14:47
von Ulla Knoll

Wie können wir Menschlichkeit zurück bringen?

 

"Nur mit den Waffen des Herzens."
Diese Antwort fand ich bei Martin Luther King (orig. "With only the weapons of the heart.")
 

Ich nutze diese Zeit des "Daheim-Bleibens" immer und immer wieder zur Introversion, mich nach innen zu richten.

 

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, ich kann nur von mir sprechen.

Vor Kurzem habe ich bei Facebook ein Bild von C.G. Jung gepostet mit dem Text: "Solange Sie sich das Unbewusste nicht bewusst machen, wird es ihr Leben steuern und sie werden es Schicksal nennen."

Als ich diese Worte zum ersten Mal gelesen habe, fiel mir sofort der Ausdruck "sich seinem Schicksal ergeben" ein. Ich dachte: Nein, das ist mir viel zu endgültig. Das klingt, als ob ich daran gar nichts ändern könnte. Als ob ich mich dem Schicksal ausliefern muss. Ist es nicht vielmehr so, dass Situationen wie die, in der wir uns seit Monaten befinden, uns auffordert, genau das Gegenteil zu tun? Nämlich sich nicht einfach zu ergeben, sondern "etwas daraus zu machen"?

Eben dieses Unbewusste bewusst zu machen und dadurch unser Leben selbst zu steuern.

Quasi, in die Eigenverantwortung zu gehen und die Segel neu zu setzen.Ist es nicht genau dieser Unterschied zwischen "linear adaptiv" und "kreativ adaptiv", den es zu leben gilt? Bisher managen wird die Situation mehr oder weniger linear adaptiv: Wir schauen was passiert und passen dann unser Verhalten an. Also: Hier ist die Realität, jetzt verhalte dich entsprechend. Verändern wir unser Mind-Set in eine kreativ-adaptiv fokussierte Sichtweise, dann beginnen wir mit unserem Unterbewusstsein zu kommunizieren.

Wir legen Gewicht auf unsere Intuition und unser Bauchgefühl bekommt Priorität.

Eine Rückkehr zu mir selbst! Intuitives Handeln, kreative Zentrierung erlaubt es unseren Emotionen in den Vordergrund zu treten. Vertrauen, in erster Linie in sich selbst, baut sich auf und gibt der Selbstliebe den Mut zu folgen. Es entsteht ein neues Denken, verbunden mit Neugierde.

  • Mit Herausforderung statt Angriff.
  • Mit Offenheit für "Anderes".
  • Verständnis für das Big Picture: Ich kann Dich nicht verletzen, ohne selbst Schmerz zu spüren.

Das alles ist nur ein kleiner Teil einer kreativ-adaptiven Einstellung. Wir gehen heraus aus der Wertung und der Bewertung. Wir erkennen: Wer immer über allen anderen steht ... macht SICH zum Außenseiter und ein glückliches, gesundes, erfolgreiches, zufriedenes Leben erblüht nur in einem "Gemeinsam". Entscheidungen werden auf der Basis von Konditionierungen getroffen.

Es ist an der Zeit unserem Unterbewusstsein mehr Achtsamkeit zukommen zu lassen.

  • Was sind meine Konditionierungen?
  • Haben sie immer noch ein Recht auf Gültigkeit?
  • Welchen Platz hat "Offenheit für Andere(s)" in meinem Leben?
  • Vielleicht ist es Zeit für einen Richtungswechsel?!?!
Eventuell von einer linear-adaptiven zu einer kreativ-adaptiven Einstellung; ein "Ja" zur Eigenverantwortung (welche Rolle spiele ich im Big Picture)!
 
Zeit, unsere eigene Toleranz zu entdecken!

Zeit, auch die emotionale Struktur eines Unternehmens, einer Behörde oder eines Instituts zu entdecken. Diversity fördert diese Struktur in ungewohnter Art und Weise zu Tage.

 

Alles, was ich bisher geschrieben habe, waren Antworten auf die Frage, die ich mir selbst stellte:

Wie können wir die Menschlichkeit zurück bringen?
"Nur mit den Waffen des Herzens." 
Die Antwort fand ich bei Martin Luther King:  (With only the weapons of the heart.)

 

Freut Euch auf mein neues Seminar "Schicksal, Kismet, Destiny"!

Hierin beschäftigen wir uns mit folgenden Themen als Basis: 
Die Macht der Kreativität
Die Waffen des Herzens
Der Unterschied zwischen linear- und kreativ-adaptiv im Fallbeispiel
Die Bewusstmachung des Unterbewussten
Die emotionale Struktur im Business, des Unternehmens, der Behörde, des Instituts

 

Seid gespannt! Schon bald kommt der erste Termin für das Seminar. Natürlich wird es angepasst an die dann geltenden Regeln, wie Teilnehmerzahl, Abstand, Maske, Hygienevorschriften.

 
 
In diesem Sinne ...

Bis bald, Eure Ulla

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